Wir haben unsere ersten Visa (19.09. – 22.09.)

Unsere Visa

(J) Bald ist es so weit. Bald verlassen wir İstanbul. Bald werden wir wieder auf unseren Fahrraedern sitzen und die Welt entdecken. Wir können es schon kaum mehr erwarten.

19.09. und 20.09. Am Dienstag den 18.09. hatten wir die Princess İslands verlassen, weil wir noch einiges für unsere Weiterreise besorgen und organisieren wollten, schliesslich aber auch um unsere Visa vom iranischen Konsulat abzuholen und um möglichst bald weiter Richtung Osttürkei zu radeln. Doch dann ist einiges passiert, mit dem wir nicht gerechnet hatten, …

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İstanbul – die zweite (13.09. – 18.09.)

Strassenverkaeufer ın Taksim

(S) In letzter Zeit hatten wir einige Probleme mit unserem Zelt, nach und nach sind 3 Stangen gebrochen und weitere haben sich verbogen, ausserdem regnet es bei starkem Regen durch. Also haben wir mit Vaude Kontakt aufgenommen und nach der Möglichkeit eines Umtausches oder Ersatzes gefragt. Da wir nun aber gerade in İstanbul weilen, schien die einfachste Möglichkeit zum lokalen Vaude-Vertrieb hier vor Ort zu gehen.

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İstanbul I (06.09. – 12.09.)

Die blaue Moschee

(S) Bei der Einfahrt nach İstanbul wurden die Strassen grösser und der Verkehr nahm erheblich zu. Bis jetzt war das Hupen der Autos meist auf einen freundlichen Gruss zurueckzufuehren gewesen, doch hier in einer Stadt, wo sich Millionen von Autos durch die Strassen quaelen, sollte uns eine Hupe meist aus dem Weg treiben. So irrten wir durch das Strassengeflecht und sahen auf dem GPS-Bildschirm, wie wir uns langsam der Innenstadt naeherten. Auch wenn wir nicht genau wussten, wo wir Emine, unsere Gastgeberin, treffen würden, hatten wir doch eine wage Vorstellung in welchem Stadtteil unser Ziel lag. So fragten wir uns durch, wurden mal 500 m weitergeschickt, mal 2 km wieder zurück; in sich langsam verkleinernen Kreisen erreichten wir schliesslich unser Ziel: Salvarli Et, ein grosser Fleischmarkt.

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Von Byala nach Istanbul (31.08. – 06.09.)


(J) Byala liegt schon fast eine kleine Ewigkeit hinter uns. Es war ein Tag, den ich damit verbrachte, nur zu lesen und zu baden, ganz für mich alleine die Ruhe zu geniessen und im Rauschen der Wellen zu traeumen.

das schwarze Meer

Manche von euch mögen vielleicht denken, unsere Reise bietet uns viel Zeit, sich mit sich selbst auseinanderzu setzen, doch wirkliche Ruhe empfinde ich oft nur, wenn ich schlafe. Es bleibt wenig Zeit, die man alleine verbringen kann. Wenn man nicht neugierig von Einheimischen umstanden wird, ist man doch immer zu dritt und darauf angewiesen sich abzusprechen, sich zu einigen oder einfach nur mitzuteilen, damit keine Missverstaendnisse entstehen. Das ist eigentlich nichts was uns belastet und doch tut es manchmal gut für Augenblicke davon Abstand nehemen zu koennen, so wie auch jetzt, wenn ich selbst alleine in der Wohnung unserer Gastgeberin in Istanbul sitze und an diesem Bericht arbeite.
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