30 Januar 2008 um 5:20 (12. Indien)
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| Irgendwo in Maharashtra. |
17. – 21.01.: Die letzten Tage am Meer
(J) Auch unsere letzten Tage am Indischen Ozean blieben entspannt. Wir achteten wenig auf die Tageskilometer und genossen das Meer, den Wald und die kleinen Doerfer mit den freundlichen Menschen. Ab und zu huschte eine Affenbande ueber den Weg und wir blieben immer wieder staunend stehen.
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25 Januar 2008 um 11:10 (12. Indien)
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| Stadtpalast von Udaipur |
Der erste der beiden Tage in Udaipur war vom Fieber gepraegt. Das Thermometer zeigte 38.5 Grad. Trotzdem schlappte ich zum Queens Cafe, welches mir in meinem Reisefuehrer anempfohlen wurde. Und tatsaechlich war dies eine der besten Dinge, die ich haette tun koennen. Im Cafe traf ich Meenu, welche seit 6 Wochen ihre Eltern besucht, die das Cafe betreiben. Sie gab mir zuerst einige Tips, wie ich mit meiner Erkaeltung und dem Fieber am besten umzugehen habe.
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16 Januar 2008 um 5:52 (11. Dubai, 12. Indien)
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| heilige Kuehe. |
06. – 10.01.: Gruenes Goa
(J) Wir hatten unsere Visa fuer Indien seit Tagen in der Tasche, unser Flug war lange gebucht, auch unsere Fahrraeder steckten bereits in ihren Kartons. Es war nichts mehr zu tun, als wir am 6.1.2008 zusammem mit Hannes auf dem grossen Platz vor Rezas kleiner Wohnung sassen. Wir warteten, dass die Zeit verstich. Der Abschied nahte und die Aufregung wuchs sekuendlich. Nach einem halben Jahr gemeisamer Reise wuerden Sven und ich uns nun fuer unbestimmte Zeit von Hannes verabschieden und das stimmte uns trotz der Vorfreude auf ein neues Land traurig.
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14 Januar 2008 um 8:10 (12. Indien)
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| Saris am Strassenrand |
(H) Nachdem ich am fruehen Morgen (4:00 Ortszeit) in Ahmedabad angekommen war, galt es als erstes, mein Fahrrad wieder zusammen zu setzen. Ich baute mich direkt vorm Flughafengebaeude auf und machte mich ans Werk. Dabei stand ueberraschenderweise eine Menschentraube um mich herum und kommentierte fleissig, was ich so tat. Allerdings liess ich mich davon nicht ablenken, am Ende wollte ich schliesslich ein brauchbares Resultat erzielen. Das ganze nahm einige Stunden in Anspruch, bis gegen halb acht, der neue Tag war mittlerweile angebrochen, Ravi auftauchte, mein Gastgeber hier in der Stadt. Ganz fertig war ich zwar noch nicht, doch es reichte, um mich von ihm zu sich nach Hause ziehen zu lassen. Er ist Seemann, weswegen er vier Monate am Stueck unterwegs ist und die folgenden drei in Indien verbringt. Dabei reist er hier aber sehr oft mit seinem heiss geliebten Motorrad herum.
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9 Januar 2008 um 6:56 (11. Dubai)
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| Abschied |
(H) Nachdem wir am 6.1. unsere Raeder zerlegt und eingepackt hatten, sassen wir da: Die letzten Stunden zusammen. Sven und Judith wuerden am 7.1 um 00:35 fliegen. Reza hatte einen Pick-Up-Fahrer organsiert, der die beiden zum Flughafen bringen wuerde. Wir waren alle recht angespannt und aufgeregt. Sven, weil die beiden nach Indien FLIEGEN und er etwas Flugangst hat. Judith, weil die beiden NACH INDIEN fliegen und sie gespannt auf Affen und Elefanten war. Ich, weil DIE BEIDEN nach Indien fliegen und es fuer mich alleine weiter geht. Als der Fahrer endlich kam, war der Abschied natuerlich wieder viel zu schnell. Fix wurde die Ladeflaeche voll gepackt, sich noch einmal ganz herzlich umarmt und schwups, waren die beiden um die Ecke verschwunden.
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6 Januar 2008 um 8:56 (10. Iran, 11. Dubai)
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| Dubai wie es lebt und baut |
(H) Die beiden emfingen uns sogleich mit der Neuigkeit, dass es keine Faehre nach Dubai gaebe, da die See immer noch recht unruhig sei. Na toll! Schifffahren im Iran wird sich nicht mehr zu unserer bevorzugten Reiseart entwickeln. Im Endeffekt lief aber alles ganz gut. Es erforderte nur den anscheinend unvermeidlichen Gang durch die Instanzen: Manager A anrufen, sich zu B verweisen lassen, Informationen abgleichen, wieder zu A und und und… Letztendlich bestaetigten uns aber die Hafenmanager von Bandar-e-Lengeh und Bandar-e-Abbas, dass am 25.12. ein Katamaran von Dubai nach Lengeh und am folgenden Tag nach Dubai zurueck fahren wuerde, wahrscheinlich. So beruhigt beschlossen wir in einer heiteren, etwas ausgeflippten Diskussion am Strassenrand uns vor Ort fuer zwei Tage ein Hotel zu nehmen und die ersten Weihnachtstage hier in aller Ruhe zu verbringen.
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5 Januar 2008 um 2:20 (10. Iran)
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| „Salaam aleikum!“ |
(S) Am Golf war es wie Urlaub. Wir fuhren nun nicht mehr um irgendwo anzukommen. Wir hatten auch keine Probleme mehr mit Verkehrslaerm, man hoerte nur das Wellenplaetschern und von Zeit zu Zeit ein paar Voegel singen. In den dornigen Bueschen am Strassenrand versteckten sich Rebhuehner, zumindest sahen sie so aus wie ich mir Rebhuehner vorstelle. Wenn wir vorbeifuhren schreckten sie auf und flogen davon. Der Strand war auch unser staendiger Begleiter und lud zum Ausruhen ein.
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2 Januar 2008 um 11:51 (10. Iran)
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| Fischerhuetten am persischen Golf |
(J) Unsere Berichte haben auf sich warten lassen, denn der Winter war uns lange Zeit dicht auf den Fersen. Erst am Persischen Golf haben wir uns in Sicherheit gewusst, doch dort an der Kueste ist es einsam. Die wenigen, malerischen Fischerstaedtchen hatten kaum einmal einen Laden und darueber hinaus lief unsere Iranvisumsverlaengerung bereits am 27.12. aus. Deshalb sitzen wir nun, nach zahlreichen abenteuerlichen Momenten in den Haefen von Kish und Bandar-e-Lengeh, bei denen wir lange nicht in Erfahrung bringen konnten, wann, wohin und was fuer eine Faehre uns ueber den Persischen Golf uebersetzen wuerde, schliesslich doch in Dubai, wo wir auf unser Indienvisum warten. Doch zunaechst hatten wir ungezaehlte Gebirgszuege zu ueberqueren, so manchen Durchfalltag zu bewaeltigen und Schnee- und Regenfaelle zu bekaempfen.
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