Von Byala nach Istanbul (31.08. – 06.09.)


(J) Byala liegt schon fast eine kleine Ewigkeit hinter uns. Es war ein Tag, den ich damit verbrachte, nur zu lesen und zu baden, ganz für mich alleine die Ruhe zu geniessen und im Rauschen der Wellen zu traeumen.

das schwarze Meer

Manche von euch mögen vielleicht denken, unsere Reise bietet uns viel Zeit, sich mit sich selbst auseinanderzu setzen, doch wirkliche Ruhe empfinde ich oft nur, wenn ich schlafe. Es bleibt wenig Zeit, die man alleine verbringen kann. Wenn man nicht neugierig von Einheimischen umstanden wird, ist man doch immer zu dritt und darauf angewiesen sich abzusprechen, sich zu einigen oder einfach nur mitzuteilen, damit keine Missverstaendnisse entstehen. Das ist eigentlich nichts was uns belastet und doch tut es manchmal gut für Augenblicke davon Abstand nehemen zu koennen, so wie auch jetzt, wenn ich selbst alleine in der Wohnung unserer Gastgeberin in Istanbul sitze und an diesem Bericht arbeite.
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Am schwarzen Meer (24.08. – 31.08.)

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(H) Halli hallo, diese Woche kommen die Gruesse von der Schwarzmeerkueste, die wir gestern in Byala erreicht haben. Da wir schon seit einer Woche keine Zeit mehr gefunden haben von unserer Reise zu berichten, versuche ich mal die letzte Woche zusammen zu fassen.

Duschen unterwegs

Nach unserem letzten Bericht ging es weiter entlang der Donau. Der 24. und 25. waren von zwei Sachen gepraegt: Extrem schlechten Strassen und einem Hitzschlag Svens. Dadurch musste sich der Arme ganz schoen quaelen, hielt aber mannhaft durch. Jetzt zahlte sich auch aus, dass wir mittlerweile frueher vom Gehoeft kommen. Spaetestens gegen 8:00 sassen wir auf den Raedern. Eine der jetzt laengeren Mittagspausen wurde durch bettelnde Kinder bestimmt, die Judith gleich zum Bulgarisch Lernen einspannte, sie hat echt ein erstaunliches Talent was Kinder angeht. Sven und ich sind jedesmal wieder aufs neue baff. Meinen Geburtstag haben wir in keiner besondern Art und Weise begangen, da ich darauf nicht so grossen Wert lege.

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Auf nach Bulgarien (18.08 – 23.08.)

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(S) Auf dem Weg heraus aus Belgrad, weiter entlang der Donau mussten wir dann noch 2 mal unsere Reisegeschichte zum Besten geben. Zuerst: Eine momentan als Englischlehrerin arbeitende Kuenstlerin, welche vor 2 Wochen in Kassel zu Besuch war und somit sogar mit Göttingen was anfangen konnte.

auf dem Damm

Ausserdem Sinisa, ein pensionierter Journalist, er waere am liebsten gleich mitgekommen :) … nochmals viele Gruesse! Der Weg aus Belgrad fuehrt durch sehr sehr verkehrsreiche Strassen; noch schlimmer als die vorbeibrausenden LKWs waren die Abgase – hier scheint man der Reinheit des Benzins/Diesels deutlich weniger Bedeutung beizumessen als zu Hause; zudem glaube ich nicht, dass Katalysator und TÜV serbische Entsprechungen haben.
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