Willkommen im Jahre 1386 (28.10. – 06.11.)

Quara Kelisa

(J) Knappe vier Monate auf dem Fahrrad lagen bereits hinter uns, als wir am 28.10.07 zusammen mit Fabian, dem Schweizer, in Iran einreisten. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir kaum eine klare Vorstellung von diesem Land. Unser diffuses Wissen gruendete sich lediglich auf Berichte verschiedener Reisefuehrer. Und so erwarteten wir schliesslich eine Kultur, die sich zugleich als ueberaus hoeflich und gastfreundlich, wie modern und dennoch stark restriktiv praesentieren wuerde. Verhaltensregeln zwischen Mann und Frau und Kleiderordnungen schwirrten durch unsere Koepfe. Alles erschien uns fremd und verwirrend. Was wuerde uns wirklich erwarten? Den Rest des Beitrags lesen »

Am Ende der Türkei (20.10. – 27.10.)

vertrocknete Vegetation
im Spaetsommer

20.10. (S) Heute war Judiths Geburtstag. Ich beeilte mich beim Frühstück um sie möglichst früh aus ihrem Wohnheim abzuholen … als ich sie in die Arme schloss und wir uns küssten, wurden wir sehr bestimmt von einem Jugendlichen darauf hingewiesen, dass dies in der Türkei zwar nicht verboten, aber doch recht unüblich sei. Nunja, das hob unsere Stimmung zwar nicht unbedingt, aber so einfach wollten wir uns den heutigen Tag nicht verderben lassen.
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Erzurum (14.10. – 19.10.)

Unser Frühstück wird bereitet.

Moin auch,

ich werde nun mal die Tage in Erzurum zusammen fassen. Simon und ich haben noch zwei weitere Naechte im Internetcafé von Emre verbracht. Die beiden zugehörigen Tage liessen wir uns mal richtig haengen und von den Kinderhorden nerven ;-) . Es war auf der einen Seite eine sehr entspannte Zeit, da wir wie im Paradies von Emre umsorgt wurden und uns völlig frei in dem ganzen Café bewegen durften. Auf der anderen Seite waren wir natuerliche Spielobjekte der Kinder und Jugendlichen der Umgebung. Eine Handvoll stellte sich bei genauerer Betrachtung als extreme Nervsaecke heraus. Wenn man diese allerdings ungestraft mit einem strahlenden “Guten Morgen Du kleiner Nervbolzen.“ begrüssen konnte, half das enorm beim Stressabbau :-) . Ab und zu rafften wir uns auf machten einen kleinen Stadtbummel. Hielt sich aber in traegen Grenzen. Den 15. beging Simon mit einer handfesten Magenverstimmung mit allem was dazu gehört ;-) . Dementsprechend lag er den Grossteil des Tages im Bett. Allerdings schaffte er es trotzdem noch, sich endlich sein heiss ersehntes Iranvisum zu besorgen :-) .
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Auf nach Erzurum (13.10. – 18.10.)

Zülfıye und ihre Tochter Rabia

(J) 13.09. Am naechsten Morgen bei der Familie des Kiesgrubenbesitzers Mehmet: Heute wollten wir die Küste verlassen und unseren Weg in die Hochebenen der Türkei beginnen. Wir standen frühzeitig auf, denn zu unserer Frühstückseinladung wollten wir nicht zu spaet kommen. Ausserdem musste Sven immer noch seine gebrochene Speiche ersetzen und das könnte einige Zeit dauern. Doch alles lief glatt. Die Zeltstangen waren bereits zerlegt, als die dreizehnjaehrige Tochter der Familie, Özge, eine halbe Stunde vor der Verabredung bei uns auftauchte und beim weiteren Einpacken half. Den Rest des Beitrags lesen »

Entlang der Küste (26.09. – 12.10.)

Am Strassenrand

26.09. – 29.09. Zusammen mit Ludo
(J) Die Wochen ohne Hannes begannen für Sven und mich am Mittwoch den 26.9. Bereits am ersten Tag, nachdem wir Istanbul verlassen hatten, verabschiedete er sich zusammen mit Simon von uns und von Ludo, dem Franzosen. Bereits am Fuße des ersten Berges ließen die beiden uns drei in rasantem Tempo hinter sich und für wenige Tage waren wir nun ein Dreierteam in neuer Besetzung. Gemeinsam entdeckten wir die türkische Schwarzmeerküste mit ihren gewaltigen Steigungen und lernten außerdem die Vorteile eines Schokoladenabendbrotes oder eines Mittagessens bestehend aus weißen Dosenbohnen kennen.
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Die Gipfelstürmer (04.10. – 13.10.)

Über den Küstenpass

(H) Hallo an alle,

gestern sind wir in Erzurum angekommen, einer der letzten grossen Staedte im Osten der Türkei und wo wir wieder mit Sven und Judith zusammen treffen wollen. Wie schon im letzten Bericht überlegt, sind wir kurz darauf ins Inland abgebogen. Nach einer Nacht in einem verlassenen Café ging es Richtung Süden. Es ging stark bergauf und ich war ausser Form. Dafür war die Landschaft ein weiteres Mal atemberaubend. Allerdings auch sehr leer. Den ganzen Tag kamen wir nur durch ein einziges Dorf, in dem man haette einkaufen können. Wussten wir vorher natürlich nicht. Wir benötigten 4 Stunden für den Aufstieg. Oben waren wir dann trotzdem sehr überrascht ein Passschild über 1350m vor zu finden, man bedenke, dass wir am Meer geschlafen hatten. Die Abfahrt nach dem Pass war natürlich dementsprechend flott.
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HaSi on Tour (26.09 – 03.10.)

Ein fröhliches Merhaba an alle!

Morgenstund hat Gold im Zelt

(H) Nachdem wir aus İstanbul aufbrachen waren wir einen Tag lang zu fünft unterwegs. Wir drei, dazu Ludovic, ein Franzose, und Simon, den wir noch in der Stadt trafen. Am 26.09. trennten sich unsere Wege für eine Weile. Heute berichte ich von meinen Erlebnissen zusammen mit Simon in der letzten Woche. Das Reisen nahm natürlich einen anderen Charakter an, da wir nun nur zu zweit, statt zu dritt reisten. Wir liessen uns jeden Tag von der Sonne wecken und waren nach einem schnellen Frühstück schnell auf den Raedern, immer der Sonne entgegen.
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Besuch in Istanbul und wieder unterwegs (23.09. – 26.09.)

Abschied aus İstanbul

(J) Die Tage vergehen und die Blogeintraege lassen auf sich warten. Doch nun stehen gleich zwei Berichte vor ihrer Veröffentlichung, denn, wie geplant, fahren Sven und ich seit einigen Tagen alleine. Hannes hat sich nach unserem gemeinsamen Aufbruch aus Istanbulfür einige Zeit mit Simon, einem deutschen Reiseradler, zusammengeschlossen und berichtet in einem eigenen Eintrag.
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Wir haben unsere ersten Visa (19.09. – 22.09.)

Unsere Visa

(J) Bald ist es so weit. Bald verlassen wir İstanbul. Bald werden wir wieder auf unseren Fahrraedern sitzen und die Welt entdecken. Wir können es schon kaum mehr erwarten.

19.09. und 20.09. Am Dienstag den 18.09. hatten wir die Princess İslands verlassen, weil wir noch einiges für unsere Weiterreise besorgen und organisieren wollten, schliesslich aber auch um unsere Visa vom iranischen Konsulat abzuholen und um möglichst bald weiter Richtung Osttürkei zu radeln. Doch dann ist einiges passiert, mit dem wir nicht gerechnet hatten, …

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İstanbul – die zweite (13.09. – 18.09.)

Strassenverkaeufer ın Taksim

(S) In letzter Zeit hatten wir einige Probleme mit unserem Zelt, nach und nach sind 3 Stangen gebrochen und weitere haben sich verbogen, ausserdem regnet es bei starkem Regen durch. Also haben wir mit Vaude Kontakt aufgenommen und nach der Möglichkeit eines Umtausches oder Ersatzes gefragt. Da wir nun aber gerade in İstanbul weilen, schien die einfachste Möglichkeit zum lokalen Vaude-Vertrieb hier vor Ort zu gehen.

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