17 April 2008 um 10:44 (15. Laos, 16. China)
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| Nicht nur Radreisende sind hier unterwegs. |
Nach einem weiteren Tag Ruhepause ging es fuer mich am 10.4. wieder erholt auf die Piste. Zehn Tage hatte ich letztendlich in Luang Prabang verbracht, bei weitem mehr als geplant. So wuerde es nun auch nicht mehr zu schaffen sein, rechtzeitig zum Wasser-Spritz-Festival in Jinghong in China anzukommen. Aber das liess sich ja nun nicht mehr aendern. Ich war froh, dass es am ersten Tag nicht gleich allzu steil weiter ging. Recht entspannt kurvte ich weiter nach Norden. Einzig die aschegeschwaengerte Luft truebte im wahrsten Sinne des Wortes den Fahrspass ein wenig. Entlang des Weges wurde auf grosse Flaechen das Unterholz abgebrannt. So beschloss ich am Abend ein Guesthouse aufzusuchen, um die schmierige Ascheschicht abwaschen zu koennen. Am Kreuzungspunkt in Pakmong machten auch einige andere Reisende Station, da hier manchmal der Bus gewechselt werden muss. So plauderte ich zum Abendessen ein wenig mit einer deutschen Reisenden, als ploetzlich zwei weitere Radreisende auf der Suche nach einer Unterkunft fuer die Nacht die Strasse entlang kamen. Ich winkte sie heran und empfahl meine preiswerte Bleibe.
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8 April 2008 um 9:10 (15. Laos)
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| Eingangsbereich des Vat Pramahatthat |
In Luang Prabang angekommen, zottelte ich die ersten beiden Tage durch die Stadt, um sie ein wenig kennenzulernen und um weitere Plaene zu machen. Ich beschloss einen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfaellen zu machen und danach vielleicht noch einige Hoehlen am anderen Flussufer zu erkunden. Die Stadt selbst ist, gemessen an ihrem Bekanntheitsgrad recht klein (einwenig mehr als 50000 Einwohner), aber unglaublich reich an aufwendig verzierten Tempeln. Der Grossteil der Moenche, die ich hier gesehen habe, ist jugendlich. In Laos gehoert es fuer Maenner auch zum guten Ton, wenigstens eine kurze Zeit im Leben die Kutte ueber zu streifen.
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8 April 2008 um 3:05 (15. Laos)
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| Es geht hoch hinaus |
So war ich also wieder in einem neuen Land. Aber so anders wars ja gar nicht. Die Flachlandlaoten gehoeren auch zur Thaiethnie und auch die Sprache ist sehr aehnlich. In Vientiane hielt ich mich nicht lange auf, sondern erkundete nur ein wenig die Marktlage fuer die Dinge des taeglichen Bedarfs. Bald hatte ich herausgefunden, dass alle Dinge ca. 20-30% teurer sind als in Thailand. Dafuer gab es hier aber Baguettes! Ein Erbe der franzoesichen Kolonialherren. Im Gegensatz zu Thailand, welches nie einer Kolonie angehoerte, wurde Laos von den Franzosen als Pufferstaat genutzt, um das eintraegliche Vietnam abzusichern.
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