12 August 2008 um 2:41 (16. China, 17. Mongolei)
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| Endlose Weite. |
Die letzten Tage in China (11. – 13.07.)
(J) Unsere Zeit in China ging nun schnell vorueber. Weil Hannes sein Visum nicht verlaengern konnte, stiegen wir am 11.07. in Hohhot in den Zug und fuhren ueber Nacht die restlichen 500 Kilometer bis zum chinesischen Grenzort Erlian. Um sechs Uhr am Morgen kamen wir an und vertroedelten den verbliebenen, noch ziemlich langen Tag mit Essen, Schlafen und Postkartenschreiben.
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11 Juli 2008 um 6:36 (16. China)
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| Verwuestete Mauer. |
(J) Wir sind nun fast in der Mongolei – nur noch 500 Kilometer trennen uns vom naechsten Land unserer Radtour. Inzwischen haben wir die Wueste erreicht, uns diverse Male mit chinesischen Beamten in diversen PSB’s (der Ort, wo man sein Visum verlaengern kann) herumgeaergert und endlich wieder leere Landstriche erreicht, in denen man problemlos das Zelten geniessen kann. Jetzt sind wir in Hohhot, ruhen uns ein wenig aus, bevor es heute Abend mit dem Zug weitergeht. Doch nun erstmal drei Wochen zurueck …
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20 Juni 2008 um 3:11 (16. China)
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| Pause tut manchmal Not. |
(H) In den letzten Wochen liessen wir Suedchina endgueltig hinter uns: Kulinarisch und landschaftlich bewegen wir uns nun in anderen Gegenden und merken, wie wir uns der Mongolei naehern, gedanklich und auf der Strasse. Wir aergerten uns wie gewohnt mit der Hotelsuche herum, fanden ab und zu schoene Zeltplaetze und liessen es uns trotz der Zeitverschiebung von sechs Stunden nicht nehmen, den Halbfinaleinzug von Ballack & Co zu verfolgen.
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5 Juni 2008 um 10:39 (16. China)
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| Tausend Haende in Dazu. |
(S) In den letzten zwei Wochen stoppten wir dreimal: Erst ging es zum uebergrossen Buddha nach Leshan, dann weiter Richtung Osten zu den Felsskulpturen von Dazu und schließlich in die alte chinesische Stadt Langzhong. Wir trafen überraschend wenig Touristen, genauer wirkten selbst die Touristenorte verschlafen und ausgestorben. So hatten wir in den diversen Sehenswürdigkeiten mehr Platz und es blieb Raum für Entdeckertum.
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23 Mai 2008 um 1:12 (16. China)
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| Lange Zoepfe. |
(S) In den letzten Tagen sind wir durch recht bergige Gebiete gefahren. Immer einsamer wurden die Strassen. Zusaetzlich aenderte sich der Menschenschlag am Wegesrand: Wir waren im Gebiet der Yi (zumindest glauben wir das … ). Viel Regen, manchmal Gegenwind begleiteten uns genauso, wie das immerwaehrende Laecheln der Einheimischen.
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12 Mai 2008 um 8:05 (16. China)
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| Wiedersehen in Kunming |
Gemeinsam in Kunming (03.- 07.05.)
(H) In der Tat war ich schon etwas besorgt gewesen wo Sven und Judith stecken koennten. Eine SMS, die sie geschickt hatten, hatte mich nicht erreicht. Nachdem wir uns vor dem Bahnhof in die Arme gefallen waren, starteten wir erstmal ein einstuendiges Palaver ueber die verstrichenen vier Monate und tauschten einige unserer Erlebnisse aus. Doch schliesslich machten wir uns, unterstuetzt durch einen freundlichen Polizeibeamten der gegen unsere Herumlungerei vorgehen wollte, den Bahnhof und machten uns in unser Heim fuer die naechsten Tage auf.
Dieser Abend war allerdings schon ausgeplant. Ueber die Website der globecyclers hatte ich erfahren, dass die beiden Tandemradler Mandy und Benny sich ebenfalls in diesen Tagen in Kunming aufhielten. Den Rest des Beitrags lesen »
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5 Mai 2008 um 10:38 (13. Nepal, 16. China)
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| Hong Kong Island |
(J) Den gut einwoechigen Aufenthalt in Kathmandu fuellte ein wirres Labyrinth aus Wegen und Irrwegen, die von der Visaanfrage bei der chinesischen Botschaft bis zur Beschaffung des Verpackungsmaterials fuer den anstehenden Fahrradtransport im Flugzeug reichte. Vieles aenderte sich fuer uns drei in dieser Zeit und das betraf bei weitem nicht nur Svens und meine unmittelbare Weiterreise nach China, sondern wirkte sich auch auf unsere gesamte zukuenftige Reiseplanung aus. Was die meisten von euch vielleicht am meisten erstaunen wird, ist, dass wir aus praktischen Gruenden nun hoechstwahrscheinlich nicht mehr – wie geplant – zu den Olympischen Spielen radeln werden! Lange Zeit war selbst unklar, ob wir ueberhaupt ins Reich der Mitte einreisen durften. Doch nun haben wir es geschafft und sitzen mit Hannes vereint in Kunming. Den Rest des Beitrags lesen »
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4 Mai 2008 um 11:37 (16. China)
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| Junge Englischschuelerinnen |
Am 18.4. ging es fuer mich alleine weiter. Ich brach in Richtung Dali auf, waehrend Joanna und Bartek nach Kunming radeln wollten. So strampelte ich auf der neuen Autobahn aus der Stadt. Zwar etwas staerker befahren, dafuer aber nicht so stark auf und ab und mit einem besseren Strassenbelag versehen. Am ersten Mautposten wurde ich jedoch von den Kontrolleuren zurueckgepfiffen. Radler waren also doch nicht auf dieser neuen Strasse zugelassen.
Mein erstes Ziel war Simao, wo ich durch ‘couchsurfing.com’ schon eine Unterkunft organisiert hatte. William, der Leiter einer Filiale der ‘Green Bean English School’-Kette, gewaehrte mir Unterkunft in der Schule. Den Rest des Beitrags lesen »
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17 April 2008 um 10:44 (15. Laos, 16. China)
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| Nicht nur Radreisende sind hier unterwegs. |
Nach einem weiteren Tag Ruhepause ging es fuer mich am 10.4. wieder erholt auf die Piste. Zehn Tage hatte ich letztendlich in Luang Prabang verbracht, bei weitem mehr als geplant. So wuerde es nun auch nicht mehr zu schaffen sein, rechtzeitig zum Wasser-Spritz-Festival in Jinghong in China anzukommen. Aber das liess sich ja nun nicht mehr aendern. Ich war froh, dass es am ersten Tag nicht gleich allzu steil weiter ging. Recht entspannt kurvte ich weiter nach Norden. Einzig die aschegeschwaengerte Luft truebte im wahrsten Sinne des Wortes den Fahrspass ein wenig. Entlang des Weges wurde auf grosse Flaechen das Unterholz abgebrannt. So beschloss ich am Abend ein Guesthouse aufzusuchen, um die schmierige Ascheschicht abwaschen zu koennen. Am Kreuzungspunkt in Pakmong machten auch einige andere Reisende Station, da hier manchmal der Bus gewechselt werden muss. So plauderte ich zum Abendessen ein wenig mit einer deutschen Reisenden, als ploetzlich zwei weitere Radreisende auf der Suche nach einer Unterkunft fuer die Nacht die Strasse entlang kamen. Ich winkte sie heran und empfahl meine preiswerte Bleibe.
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