Zum tiefsten See der Welt (01.09. – 19.09.)

Russisches Holzhaus in
Ulan Ude.

Ueber die Grenze nach Russland (01. – 06.09.)

(J) In der Mongolei war es kalt geworden. Nachts bildeten sich auf den Fensterscheiben der Autos bereits duenne Frostschichten. Auf den Holzliegen der Jurte kuschelten wir uns eng in die dicken Schlafsaecke. Regen prasselte von Zeit zu Zeit auf die Stoffplane des runden Zeltdaches. Wuerde uns nun bereits Ende August die ungemuetliche Jahreszeit einholen, der wir im Iran nach nur einer einzigen Woche bei Minusgeraden und Schnee entflohen waren? Kalte Winde peitschten aus sibirischer Richtung ueber uns hinweg und besorgt blickten wir unserem Aufbruch nach Russland entgegen.
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Auf Kurs Ost-Nord-Ost (17. – 30.08.)

Ab in den Wald.

Wir machen Ferien! (17.-26.08)

(S) Wir waren schon ueber zwei Wochen in Ulan Bator, bevor wir uns dann endlich zu einem kleinen Ausflug mit dem Rad entscheiden konnten. Zuerst dachten wir daran nach Charchorin zu fahren, dort die Ueberreste der ehemaligen Hauptstadt Karakorum zu erkunden und in die gruene Landschaft im „Khangai Nuruu National Park“ abzutauchen. Klang alles super, bis wir merkten, dass wir wieder durch Steppe, Steppe und nochmals Steppe radeln wuerden. Gut, diesmal auf Asphalt, aber wieder Steppe?! Die letzten Wochen in der Gobi waren wirklich wunderschoen und wir haben die endlose Weiten, die Einsamkeit der Wueste und Steppe wirklich genossen … ABER nun: Irgendwie hatten wir ein bisschen mehr Lust auf Baeume, gruene Wiesen, Seen.
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Ulan Bator (02.08.-16.08.)

20 Minuten Busfahrt
nach Ulan Bator.

Leben in der Gersiedlung (02.-08.08.)


(H) Als wir am 2. August in Ulan Bator ankamen, ging es wie immer bei der Ankunft in einer neuen Stadt darum, eine Unterkunft zu besorgen. Ueber couchsurfing fanden wir diesmal bei Sabina Unterschlupf. Ein Anruf per Skype (Telefonieren via Internet) und sie lotste uns zu sich nach Hause. Wir wunderten uns ein wenig, als wir dabei die Stadt wieder verliessen. Sabina wohnt naemlich nicht in Ulan Bator selbst, sondern in einem kleinen Vorort, Jarmag mit Namen, der ca. 10 km vor der Hauptstadt liegt. Wir staunten nicht schlecht, als wir ankamen: Auf einem Grundstueck in einer der typischen Gersiedlungen, die wir auch schon an den Stadtraendern anderer mongolischer Staedte gesehen hatten, standen ein Haus mit einer einladenen Terrasse und zwei Gers. Den Rest des Beitrags lesen »

Durch die Gobi (11.07. – 02.08.)

Endlose Weite.

Die letzten Tage in China (11. – 13.07.)

(J) Unsere Zeit in China ging nun schnell vorueber. Weil Hannes sein Visum nicht verlaengern konnte, stiegen wir am 11.07. in Hohhot in den Zug und fuhren ueber Nacht die restlichen 500 Kilometer bis zum chinesischen Grenzort Erlian. Um sechs Uhr am Morgen kamen wir an und vertroedelten den verbliebenen, noch ziemlich langen Tag mit Essen, Schlafen und Postkartenschreiben.
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