20 Oktober 2008 um 5:57 (18. Russland, 19. Finnland)
 |
| Kanal in St. Petersburg. |
In St. Petersburg und endlich wieder an der Ostsee (26. – 30.9.)
(J) Die Reise veraendert sich, seit wir aus Moskau aufgebrochen sind: Um die grossen Staedte der Ostseekueste kreisen unsere Gedanken nun und sie wirken immer wieder wie warme Lichtblicke auf dem letzten Teil unserer Radtour, deren Verlauf nun gepraegt ist durch den unerbittlich voranschreitenden Herbst. In St. Petersburg stiessen wir zum ersten Mal auf das kleine Meer. Helsinki, Tallin, Riga und Danzig wuerden noch folgen.
Den Rest des Beitrags lesen »
Kommentare sind deaktiviert
10 Oktober 2008 um 8:30 (18. Russland)
 |
| Ein Blick zurueck. |
Drei Tage in der „Transsib“ (19. – 22.09.)
(S) Kein Pfiff, nur ein lautes Klappen der Tueren ertoente, dann ein Ruck und der Zug fuhr an. Unser Abteil war winzig, aber nicht zu klein. Rechts zwei Betten, links ebenso zwei. Judith und Hannes belegten die unteren, Yasmine, Louis, Kruemel und ich teilten uns die oberen Betten. Wir hatten die Vorder- und Hinterraeder demontiert und die Rahmen mit Spanngurten auf das vierte Bett gebunden. Alles schoen festgekeilt – nur manchmal, wenn sich die Gurte ein paar Millimeter gelockert hatten und das taten sie am liebsten nachts, knarrte die ganze Konstruktion ein wenig nervig. Unsere 19 (!) kleinen und grossen Taschen fanden unter den Liegen bzw. im Mittelgang Platz. Die Laufraeder verstauten wir gepolstert im Fach ueber dem Gang …
Den Rest des Beitrags lesen »
Kommentare sind deaktiviert
7 Oktober 2008 um 3:33 (17. Mongolei, 18. Russland)
 |
Russisches Holzhaus in
Ulan Ude. |
Ueber die Grenze nach Russland (01. – 06.09.)
(J) In der Mongolei war es kalt geworden. Nachts bildeten sich auf den Fensterscheiben der Autos bereits duenne Frostschichten. Auf den Holzliegen der Jurte kuschelten wir uns eng in die dicken Schlafsaecke. Regen prasselte von Zeit zu Zeit auf die Stoffplane des runden Zeltdaches. Wuerde uns nun bereits Ende August die ungemuetliche Jahreszeit einholen, der wir im Iran nach nur einer einzigen Woche bei Minusgeraden und Schnee entflohen waren? Kalte Winde peitschten aus sibirischer Richtung ueber uns hinweg und besorgt blickten wir unserem Aufbruch nach Russland entgegen.
Den Rest des Beitrags lesen »
Kommentare sind deaktiviert