Lange Tunnel und tönerne Krieger (05.06. – 20.06.)

Pause tut manchmal Not.

(H) In den letzten Wochen liessen wir Suedchina endgueltig hinter uns: Kulinarisch und landschaftlich bewegen wir uns nun in anderen Gegenden und merken, wie wir uns der Mongolei naehern, gedanklich und auf der Strasse. Wir aergerten uns wie gewohnt mit der Hotelsuche herum, fanden ab und zu schoene Zeltplaetze und liessen es uns trotz der Zeitverschiebung von sechs Stunden nicht nehmen, den Halbfinaleinzug von Ballack & Co zu verfolgen.

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Auf den Spuren des alten China (24.05. – 05.06.)

Tausend Haende in Dazu.

(S) In den letzten zwei Wochen stoppten wir dreimal: Erst ging es zum uebergrossen Buddha nach Leshan, dann weiter Richtung Osten zu den Felsskulpturen von Dazu und schließlich in die alte chinesische Stadt Langzhong. Wir trafen überraschend wenig Touristen, genauer wirkten selbst die Touristenorte verschlafen und ausgestorben. So hatten wir in den diversen Sehenswürdigkeiten mehr Platz und es blieb Raum für Entdeckertum.

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Fluesse, Berge und lustige Huete (13.05. – 23.05.)

Lange Zoepfe.

(S) In den letzten Tagen sind wir durch recht bergige Gebiete gefahren. Immer einsamer wurden die Strassen. Zusaetzlich aenderte sich der Menschenschlag am Wegesrand: Wir waren im Gebiet der Yi (zumindest glauben wir das … ). Viel Regen, manchmal Gegenwind begleiteten uns genauso, wie das immerwaehrende Laecheln der Einheimischen.

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Gemeinsam in China (03.05. – 11.05.)

Wiedersehen in Kunming

Gemeinsam in Kunming (03.- 07.05.)

(H) In der Tat war ich schon etwas besorgt gewesen wo Sven und Judith stecken koennten. Eine SMS, die sie geschickt hatten, hatte mich nicht erreicht. Nachdem wir uns vor dem Bahnhof in die Arme gefallen waren, starteten wir erstmal ein einstuendiges Palaver ueber die verstrichenen vier Monate und tauschten einige unserer Erlebnisse aus. Doch schliesslich machten wir uns, unterstuetzt durch einen freundlichen Polizeibeamten der gegen unsere Herumlungerei vorgehen wollte, den Bahnhof und machten uns in unser Heim fuer die naechsten Tage auf.
Dieser Abend war allerdings schon ausgeplant. Ueber die Website der globecyclers hatte ich erfahren, dass die beiden Tandemradler Mandy und Benny sich ebenfalls in diesen Tagen in Kunming aufhielten. Den Rest des Beitrags lesen »

JuS: Die Hong Kong Story (19.04. – 03.05.)

Hong Kong Island

(J) Den gut einwoechigen Aufenthalt in Kathmandu fuellte ein wirres Labyrinth aus Wegen und Irrwegen, die von der Visaanfrage bei der chinesischen Botschaft bis zur Beschaffung des Verpackungsmaterials fuer den anstehenden Fahrradtransport im Flugzeug reichte. Vieles aenderte sich fuer uns drei in dieser Zeit und das betraf bei weitem nicht nur Svens und meine unmittelbare Weiterreise nach China, sondern wirkte sich auch auf unsere gesamte zukuenftige Reiseplanung aus. Was die meisten von euch vielleicht am meisten erstaunen wird, ist, dass wir aus praktischen Gruenden nun hoechstwahrscheinlich nicht mehr – wie geplant – zu den Olympischen Spielen radeln werden! Lange Zeit war selbst unklar, ob wir ueberhaupt ins Reich der Mitte einreisen durften. Doch nun haben wir es geschafft und sitzen mit Hannes vereint in Kunming. Den Rest des Beitrags lesen »

H: Von Jinghong nach Kunming (18.04. – 02.05.)

Junge Englischschuelerinnen

Am 18.4. ging es fuer mich alleine weiter. Ich brach in Richtung Dali auf, waehrend Joanna und Bartek nach Kunming radeln wollten. So strampelte ich auf der neuen Autobahn aus der Stadt. Zwar etwas staerker befahren, dafuer aber nicht so stark auf und ab und mit einem besseren Strassenbelag versehen. Am ersten Mautposten wurde ich jedoch von den Kontrolleuren zurueckgepfiffen. Radler waren also doch nicht auf dieser neuen Strasse zugelassen.
Mein erstes Ziel war Simao, wo ich durch ‘couchsurfing.com’ schon eine Unterkunft organisiert hatte. William, der Leiter einer Filiale der ‘Green Bean English School’-Kette, gewaehrte mir Unterkunft in der Schule. Den Rest des Beitrags lesen »

JuS: Ums Dach der Welt (21.03. – 17.04.)

Wir gehen wandern.

(S) Es war also beschlossen, wir Flachlandindianer wollten ganz hoch hinaus. Auf dem Plan stand die Annapurna Runde. Sie ist touristisch ziemlich gut erschlossen, das heisst Zelt und Kocher konnten in Pokhara bleiben und wir bewaffneten uns deshalb mit nur wenig Gepaeck. Der Weg sollte uns zum 5416 Meter hohen Thorang La Pass fuehren, vorher statteten wir aber noch dem (oder einen der) welthoechsten See(n) einen Besuch ab.

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H: Hallo China! (10.04. – 17.04.)

Nicht nur Radreisende sind hier unterwegs.

Nach einem weiteren Tag Ruhepause ging es fuer mich am 10.4. wieder erholt auf die Piste. Zehn Tage hatte ich letztendlich in Luang Prabang verbracht, bei weitem mehr als geplant. So wuerde es nun auch nicht mehr zu schaffen sein, rechtzeitig zum Wasser-Spritz-Festival in Jinghong in China anzukommen. Aber das liess sich ja nun nicht mehr aendern. Ich war froh, dass es am ersten Tag nicht gleich allzu steil weiter ging. Recht entspannt kurvte ich weiter nach Norden. Einzig die aschegeschwaengerte Luft truebte im wahrsten Sinne des Wortes den Fahrspass ein wenig. Entlang des Weges wurde auf grosse Flaechen das Unterholz abgebrannt. So beschloss ich am Abend ein Guesthouse aufzusuchen, um die schmierige Ascheschicht abwaschen zu koennen. Am Kreuzungspunkt in Pakmong machten auch einige andere Reisende Station, da hier manchmal der Bus gewechselt werden muss. So plauderte ich zum Abendessen ein wenig mit einer deutschen Reisenden, als ploetzlich zwei weitere Radreisende auf der Suche nach einer Unterkunft fuer die Nacht die Strasse entlang kamen. Ich winkte sie heran und empfahl meine preiswerte Bleibe.
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JuS: Wo sind all die Ind(ian)er hin? (04.03. – 20.03.)

Der Ganges in Varanasi.

(S) Varanasi praesentierte sich bunt und musikalisch. Nach knapp fuenf Tagen brachen wir auf, unentdecktes Land zu erkunden: Nepal, das Koenigreich im Himalaya, lag vor uns. Wir erwiesen dem Geburtsort des historischen Buddhas in Lumbini die Ehre, bevor wir Pokhara am Fusse der Annapurna Gipfel erreichten. Eigentlich sollte der Aufenthalt in Nepal nur kurz sein, aber wieder einmal kam alles anders. Den Rest des Beitrags lesen »

H: Murphys Gesetz (01.04. – 08.04.)

Eingangsbereich des Vat Pramahatthat

In Luang Prabang angekommen, zottelte ich die ersten beiden Tage durch die Stadt, um sie ein wenig kennenzulernen und um weitere Plaene zu machen. Ich beschloss einen Ausflug zu den Kuang Si Wasserfaellen zu machen und danach vielleicht noch einige Hoehlen am anderen Flussufer zu erkunden. Die Stadt selbst ist, gemessen an ihrem Bekanntheitsgrad recht klein (einwenig mehr als 50000 Einwohner), aber unglaublich reich an aufwendig verzierten Tempeln. Der Grossteil der Moenche, die ich hier gesehen habe, ist jugendlich. In Laos gehoert es fuer Maenner auch zum guten Ton, wenigstens eine kurze Zeit im Leben die Kutte ueber zu streifen.
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