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(i) Impfungen
Hier muss man mitunter tief in den Geldbeutel greifen, aber sicher ist sicher. Nach stundenlanger Beratung, unser Arzt ist zufällig selbst mit dem Rad durch Südamerika geradelt (da gab es gleich noch einen Erfahrungsbericht aus ertser Hand), haben wir uns für den folgenden Impf-Cocktail entschieden:
- Tetanus / Diphterie / Polio
- FSME
- japan. Enzephalitis
- Tollwut
- Hepatitis A & B
- Typhus
Teilweise muss man bis zu einem halbe Jahr einplanen, bis man komplett durchgeimpft ist. Je eher ihr euch also um einen umfassenden Impfschutz kümmert, je besser.
(ii) Medikamente für unterwegs
Wir haben uns endlich für eine Auswahl an Medikamenten entschieden, auch wenn es sich erst zeigen wird, ob es die richtige ist:
- gegen Schmerzen und Fieber (Asperin, Paracetamol,Novaminsulfon)
- gegen Durchfall (Loperamid)
- gegen entzündete und spröde Haut (Linola Fettsalbe, Kortikoid Fettsalbe)
- gegen Lungenentzündung (Pen, Clatrithromycin)
- Augentropfen (Refobacin)
- Hustenlöser (Gelomytol)
- Halsschmerztabletten (Dobendan direkt)
- bei Schwellungen (Heparin, Panthenol, Traumeel)
ausserdem:
- Mullbinden
- Kompressen
- feste Binden
- Pflaster
- Fieberthermometer
- Desinfektion
(iii) Krankenkasse
Wie sieht es mit Versicherungsschutz aus? Eine Auslands-Kranken-Versicherung muss her. Dazu als erstes: Im Rahmen der Gesundheitsreform hat sich die Rechtslage zum 01.04.2007 bezüglich gesetzlicher Krankenkassen gerade wieder geändert. Momentan weiss niemand, wie es in Zukunft gehandhabt wird. Neuerdings besteht in Deutschland eine Pflichtversicherung für alle, die ihren ständigen Wohnsitz in Dtl. haben. Im Gegensatz zu früher sind die gesetzl. Kassen nun verpflichtet uns wieder aufzunehmen, wenn wir unsere Reise beenden. Leider lassen sie sich diesen Service bezahlen – man muss für die Dauer seiner Abwesenheit eine Anwartschaft abschliessen (was immerhin ca. 40 EUR pro Monat kosten soll). Ob man sich nun davon wieder befreien lassen kann (weil wir ja schliesslich über die private Auslandsversicherung versorgt sind, auch im „Urlaub vom Urlaubsfall“) oder trotzdem zahlen müssen konnten wir noch nicht defnitiv klären. Was passiert, wenn wir die Versicherung -da wir unser Studium ja abschliessen, bzw. den Job kündigen- einfach auslaufen lassen ist auch nicht klar. Möglicherweise müssen wir im Ernstfall, wenn wir wieder in Deutschland sind die Beiträge (den Mindestsatz ca. 120 EUR) oder die Anwartschaft für die Zeit nachbezahlen …. Solltet ihr etwas ähnliches planen informiert euch rechtzeitig (!), allerdings scheint es momentan problemlos zu sein später wieder der gesetz. Krankenkasse beizutreten. Wenn man im Vorfeld privat versichert war, sollte man auf jeden Fall eine Anwartschaft bei seiner Kasse abschliessen, oder irgendwie dafür sorgen das man auch nach der Reise wieder Verischerungsschutz geniesst. Aber wie gesagt ich bin da kein Fachmann ….
Was kostet der Spass? Wenn man länger als 6 Wochen oder sogar länger als ein Jahr unterwegs sein will, wird es erheblich teurer als man das von den normalen Reisekrankenversicherungen (die ja nur ein paar Euros im Jahr kosten) gewöhnt ist. Ein Preis und vor allem Leistungsvergleich lohnt sich, besonders für Amerika gehen die Preise bei den einzelnen Versicherern sehr stark auseinander. Ich habe -für eine erste Informationsbeschaffung- im Internet eine kleine Übersicht gefunden (keine Ahnung wie verlässlich oder aktuell das im einzelnen ist).
However, wir haben uns für den Tarif der DKV (AVL) entscheiden, der eine Geltungsdauer von bis zu 3 Jahren hat. Die Preise sind nach Alter und Geschlecht (Frauen werden zumeist stärker zur Kasse gebeten) gestaffelt (22 – 74 EUR/Monat ohne Amerika, 65 – 225 EUR/Monat mit Amerika). Aber nochmal, das sind Infos was wir gemacht haben, erkundigt auf jeden Fall selbst.